Haiku der Woche
BHP. Hunger.
Hmmh! Lecker Düngemittel.
Potash lockt Gourmets.
BHP. Hunger.
Hmmh! Lecker Düngemittel.
Potash lockt Gourmets.
…wird in Villabajo noch geschrubbt. Wer erinnert sich nicht an die legendäre Werbung von Fairy, in der die fleißigen Spanier ihre Paella-Pfannen noch vor der großen Sause ordentlich durchschrubben? Wer hat nicht mitgelitten mit dem armen Villabajo, das nur herkömmliches Spülmittel zur Hand hatte und deshalb die ganze Nacht durchschrubben musste? Niemand? Nachsitzen:
Bald dürfte bei Procter & Gamble jedoch ein neuer Spot für Fairy gedreht werden, und zwar an der US-Südküste. Warum? Fairy, das in den USA als Dawn verkauft wird, ist das einzige Mittel, das von US-Behörden zugelassen ist, um damit Vögel von Ölresten zu befreien. Glückwunsch, Procter & Gamble!
Und während am Golf von Mexiko schon gefeiert wird, wird am Gelben Meer noch geschrubbt…
Schalke shoppt fleißig
Gazprom zahlt schon. Doch Obacht:
Russki Inkasso
Nicht nur Kursmonauten, sondern auch Notenbanker sind sich uneinig darüber, ob die Strategie des billigen Geldes ein baldiges Ende finden sollte. Natürlich nicht, so meine ich, verstecke mich hinter Paul Krugman und applaudiere Liza Minelli.
Wirtschaft brummt. Doch ach:
Bei Fall aus großer Höhe
zuckt tote Katze.
Das Geheimnis so manchen Erfolgs so manchen Topmanagers ist die Fähigkeit, weniger Wichtiges von sehr viel Wichtigerem zu trennen, Aufgaben nach Dringlichkeit zu bewältigen, nicht starr an Zeitplänen festzuhalten, flexibel zu sein! Sprich: Sie setzen die richtigen Prioritäten. Mit bewunderswerter Konsequenz demonstriert Russlands Präsident Dmitri Medwedew außergewöhnliche Management-Qualitäten: Während Teile seines Landes brennen, Atomanlagen geräumt werden und das in Rauch gehüllte Moskau erahnen lässt, was Apokalypse bedeutet, reist Medwedew nach Abchasien, rechtfertigt den jüngsten Krieg gegen Georgien, gedenkt der russischen Opfer und trifft den Rebellenchef.
Uralter Drache
mag kein Kung Fu mehr. Entdeckt
Liebe zum Ballsport.
Auch Kursmonauten werden gelegentlich ermahnt, Aufmerksamkeit walten zu lassen. Voller Interesse las ich soeben in einer glaubwürdigen Quelle, dass Keynesianer über eine neue Verfassung abstimmen. Das weckte meine Neugier. Aber ach! Weit gefehlt.
Trendforschung zahlt sich mitunter aus. Hewlett-Packard liefert ein eindrucksvolles Beispiel und stellt Erstaunliches fest: “Der Tablet-Computer dürfte der nächste Trend sein.” Marktreife HP-Geräte gebe es leider noch nicht, das liege vor allem an der Software. Der Erfolg des Tablet-Computers hänge “entscheidend davon ab, ob es für den Endverbraucher gut nutzbare Applikationen gibt”, blickt eine HP-Sprecherin wissend in die Zukunft. Man munkelt allerdings, diese habe möglicherweise bereits begonnen.
Frank Appel, seines Zeichen Chef der Deutschen Post, überrascht uns mit einer verblüffenden Rücksichtnahme auf die Entscheidungsschwäche der Kunden. Der so genannte E-Postbrief wird 55 Cent kosten – und damit so viel wie ein Offline-Brief. Warum? Weil die Kunden, so Appel, damit einen entscheidenden Vorteil haben: Sie müssen nicht überlegen, auf welche Art sie ihre Information verschicken wollen.
Nun ja, spontan fällt uns die eine oder andere Alternative ein. Wie dem auch sei, wir wünschen dennoch gute Fahrt.