Haiku der Woche
Athener Sparzwang
Tränengas im Februar:
Europas Stresstest
Athener Sparzwang
Tränengas im Februar:
Europas Stresstest
Banken sind verschnupft
Obama hat doll geschimpft
Kälte macht sich breit
Schon wieder ist es passiert: Freier Unternehmergeist aus Schweden beweist der Welt, wie leicht – und wie elegant – sich Grenzen überwinden lassen. “Swedish vodka, shake hands and agreed”: Und schon gibt es Jeans aus Nordkorea.
“There would be Jeans …”
HELLO IT’S Noko Jeans! from Noko Jeans on Vimeo.
Der Verkauf des schwedischen Autoherstellers Saab ist geplatzt. Der Sportwagenhersteller Koenigsegg tritt mitten in der monatelang geplanten Übernahmefahrt plötzlich voll auf die Eisen – und geht zu der dezifitären GM-Tochter auf Abstand. Der US-Automobilkonzern reagiert “sehr enttäuscht”.
Und das ist nur die Spitze des Stachels. Denn nach der Kehrtwende der Sportwagenschmiede finden sich die verdutzten Amerikaner in einer ähnlichen Lage wieder wie Magna, Opel und die Bundesregierung. An den Anblick leuchtender Rücklichter muss man sich in Detroit erst noch gewöhnen.
Was sind das für Leute, die einem Weltkonzern so etwas antun? Wer steht hinter Christian von Koenigsegg? Wie tickt man in Ängelholm, der Heimat des Koenigsegg Supercar CCX?
Wer sind diese Jungs, die Saab kaufen wollten?
Taikonaut am Don
Herbstpark ohne Statue
Wo ist Gagarin?
Allein schon der Stimme wegen ein Fernsehtipp: Richard Quest treibt sich in Berlin herum. Der Brite erklärt uns am kommenden Dienstag um 20 Uhr auf CNN Wissenswertes in Sachen deutsche Wirtschaft.
Großen Ereignissen begegnet der gelassene Beobachter aus angemessener Entfernung. Ende Oktober 2008 hat Frank A. Meyer den Autor einer Kritik der zynischen Vernunft nach der Anzahl der in seinem Depot befindlichen Aktien gefragt. Peter Sloterdijks entgegnete, er besitze nicht eine einzige. Bei der Begründung gerät der Philosoph ins Schwimmen – und verrät dabei unwillentlich eine bisher kaum beleuchtete Quelle allen Ungemachs: Ein selbstgefälliges Desinteresse gegenüber Geldangelegenheiten.
Angesichts der herrschenden Verhältnisse ziehen “wildere Denker” Monate später ganz andere Schlüsse. Vorhang auf für Slavoi Zizek:
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie sich für uns entschieden haben. Wir bitten alle Passagiere mit kleinen Kindern und Passagiere mit Behinderungen, nun das Flugzeug zu betreten. Auch Inhaber der Top-Bonus-Card, der Silver- oder Gold- oder Platin-Card haben Vorrang. Ich sage nur: Glänzende Aussichten auf goldene Zeiten. Wer das Speedy-Boarding gebucht hat, kann jetzt speedy boarden. Aufgerufen sind selbstverständlich auch alle Passagiere des Vielfliegerprogramms, wir wünschen weiterhin viel Freude beim Sammeln von Prämienmeilen. Es lohnt sich. Nutzer des Blind-Bookings und Gewinner der Fanflüge dürfen das Flugzeug bereits jetzt betreten. Das gilt auch für Kunden, die den Web-Check-In genutzt oder sich für den Early-Bird-Tarif entschieden haben. Business-Travelers müssen nicht warten, Zeit ist ja schließlich Geld. Wir begrüßen auch die Kunden unserer Bonus-Partner und die Nutzer unserer aktuellen Specials. Ein herzliches Hallo an diejenigen Passagiere, die sich für ein Angebot aus dem Sparkalender entschieden haben. Auch Sie dürfen selbstverständlich bevorzugt einsteigen. Der Spezialist in Sachen günstige Flüge wünscht einen guten Flug.
Kursmonauten sind bekanntlich große Fans von Paul Krugman – beispielsweise deshalb. Doch dieser Cartoon aus dem “New Yorker” ist auch ganz groß.
Gelegentlich ist es hilfreich, ganz simpel zu denken. Werfen wir also die Bücher irgendwohin und nehmen uns ein Beispiel an T-Mobile.