Angst und Schrecken in Trollhättan

Der Verkauf des schwedischen Autoherstellers Saab ist geplatzt. Der Sportwagenhersteller Koenigsegg tritt mitten in der monatelang geplanten Übernahmefahrt plötzlich voll auf die Eisen – und geht zu der dezifitären GM-Tochter auf Abstand. Der US-Automobilkonzern reagiert “sehr enttäuscht”.

Und das ist nur die Spitze des Stachels. Denn nach der Kehrtwende der Sportwagenschmiede finden sich die verdutzten Amerikaner in einer ähnlichen Lage wieder wie Magna, Opel und die Bundesregierung. An den Anblick leuchtender Rücklichter muss man sich in Detroit erst noch gewöhnen.

Was sind das für Leute, die  einem Weltkonzern so etwas antun? Wer steht hinter Christian von Koenigsegg? Wie tickt man in Ängelholm, der Heimat des Koenigsegg Supercar CCX?

Wer sind diese Jungs, die Saab kaufen wollten?

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Geschrieben von spationaut in Allgemein, Evil | Keine Kommentare

Haiku aktuell

Im Haifischbecken

lacht GM diabolisch

Das Goldfischlein weint

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Geschrieben von gagarin in Haiku | Keine Kommentare

Haiku der Woche

Taiga, Tundra, Eis

Opels Weg: Sibirien

Steppenwind. Und Tschüß.

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Geschrieben von gagarin in Haiku | Keine Kommentare

Haiku der Woche

Mitternachtshimmel.

Fährt mein Opel nach Russland?

Sternschnuppe. Schweigen.

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Geschrieben von gagarin in Haiku | Keine Kommentare

Putin in Hochform

Lange habe ich darüber nachgedacht, warum der Opel-Betriebsrat eine Übernahme der Firma durch Magna und die vom Kreml kontrollierte Sberbank so toll findet. Ich ahnte, das hat wohl irgendetwas damit zu tun, dass die Sberbank beim russischen Autohersteller Gaz engagiert ist.

Gaz, so fand ich nach langer Suche heraus,  gehört dem Oligarchen Oleg Deripaska. Nun wurde mir alles klar. Denn nicht nur die Sberbank wird vom Kreml gesteuert, auch der ehemals reichste Russe kann von dort kommende Wünsche nicht zurückweisen. Und Premier Wladimir Putin ist bekanntlich ein unerbittlicher Streiter für Arbeitnehmerrechte, der fleischgewordene Alptraum ignoranter Unternehmer.

Das beweist nicht zuletzt sein Auftritt im sibrischen Pikaljowo, wo er Deripaska nach allen Regeln der Kunst zusammenfaltet. Warum? Dessen Zementwerk steht still, die Arbeiter fordern den Fortbestand der Fabrik und verlangen ausstehende Löhne. “Sie haben aus dem Werk eine Müllhalde gemacht”, faucht Putin in Richtung Oligarch und reicht ihm einen Vertrag, der die Zukunft des Werks sowie die Auszahlung der Löhne garantieren soll.

Wie die Sache ausgeht, ist im Video zu sehen. Das Opel-Management sollte sich warm anziehen.

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Geschrieben von gagarin in Evil | Keine Kommentare

Expeditionen des Alltags

Am Samstag, den 27. Juni 2009 – einem weitgehend ungewöhnlichen regnerischen Sommertag in Mitteleuropa – stieg Kursmonaut S. im Untergeschoss des U-Bahnhofs Berlin Alexanderplatz gegen 8.30 Uhr in einen abfahrbereiten Zug, von dem von vornherein feststand, dass er nicht in die von S. gewünschte Richtung fuhr.
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Geschrieben von spationaut in Große Lage | Keine Kommentare

Haiku der Woche

Fallwinde sausen

durch Industrie-Ruinen.

Magna Carta, hilf!

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Geschrieben von laika in Haiku | Keine Kommentare

Haiku der Woche

Hungriges Küken

Mama kommt nicht mehr ins Nest

Wer füttert Opel?

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Geschrieben von gagarin in Haiku | Keine Kommentare

Das Opel-Schiller-Shakespeare-Experiment

William Shakespeare (1564 - 1616)

...

Tief in den Schatzkammern der europä-ischen Literatur ruht das Werk eines Autors, dessen Sprachmacht und Gedan-kentiefe Anlass für reichlich verschnörkelte Gegenwartsbezüge gewährt.

Mit Blick auf den Aufstieg der Automobilindustrie und ihre beinahe 100-jährige Blütezeit haben wir uns freimütig über Schillers Übersetzung von Shakespeares Macbeth hergemacht, um vollkommen skrupellos folgende Anpassungen einzufügen:

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Geschrieben von spationaut in Große Lage | Keine Kommentare